Freitag, 20. Juni 2008

Es ist wieder einmal soweit, aber diesmal muss ich was dagegen tun, diesmal muss ich mich dazu äussern. Ich weiss zwar nicht ob das irgendwer interessiert, aber das interessiert mich nicht. Es ist wieder einmal Sommer, zumindest macht es den Anschein- endlich. Ich jedenfalls, bin in kurzen Hosen aus dem Haus und zur Arbeit gegangen. Meinem einzigen Paar übrigens welches noch tragbar und der Umwelt zumutbar ist. Ich finde kurze Hosen den Umständen halber noch tragbar. Jeden Sommer aufs neue ein Rätsel ist mir jedoch warum mit den ersten warmen Tagen scheinbar jegliche Eitelkeit und minimales Modebewusstsein verloren geht. Es ist mir unerklärlich wie sich die Menschen dann auf den „Laufsteg des Alltags“ - raus in die Strassen und Gassen der Stadt trauen. Selbst in ländlicheren Gebieten wird Mode dagegen vermutlich gross geschrieben. Obwohl ich mir als bekennender Modebanause keine professionellen Beurteilungen anmasse, ich schreibe hier allerdings auch nicht von Mode im Sinne von Cucci, DC, Lagerfeld, Dior oder wie Sie alle heissen, wo ich auch hinschaue präsentieren sich schauerliche Dinge vor meinen geplagten Otto-normal-Bürger Augen. Vieles was ich da so ansehen muss verstösst nun wirklich gegen alle Ästhetischen Grundsätze. Ein wirkliches DONT beispielsweise sind Sandalen. Wohl mussten wir alle in unseren Kinderjahren da durch. Ich glaube jedoch mich daran zu erinnern diese schon damals gehasst zu haben. Ich war immer der Überzeugung diese Modeuntat sei Schuhmachern, Grünen, Alten, Anthroposophen, Argauern und Kultur-schaffenden; eben der Spezies der typischen „Jesussandalenträgern“ vorbehalten. Die ewigen Nörgeler unter Euch werden jetzt anmerken das schon die Römer, Kelten, Wikinger- ja sogar Jesus Sandalen trugen, ich bin mir jedoch sicher sie taten es lediglich aus dem banalen Grund, weil damals noch keine andern Schuhe erfunden worden waren und ganz bestimmt nicht freiwillig. Um noch die letzten Argumente zu zerstreuen äussere ich mich an der Stelle noch kurz zu den Scheichs und Wüstenbewohnern - obwohl STOP es reicht! Ich schreibe ja hier von der Stadt. Man möge mir jetzt vorhalten das sei halt das namentlich Urbane Zürich, darauf werde ich im späteren sicher noch zurück kommen, aber auch in anderen Schweizerischen Städten würden wir vermutlich ungefähr das gleiche Bild antreffen.

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